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Deutsche Stiftung Organtransplantation

Zahl der Organspenden sinkt weiter

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Der Zahl der Organspenden liegt auf dem niedrigsten Stand der vergangenen 20 Jahre. Das teilte die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) in der vergangenen Woche mit. Für dieses Jahr erwartet die DSO ein Minus von mehr als 1.500 Organen gegenüber dem Jahr 2010. „Die Situation ist zutiefst besorgniserregend“, sagte der Medizinische Vorstand, Axel Rahmel, auf der Pressekonferenz zum DSO-Jahreskongress in Frankfurt. Die Stiftung fordert deshalb, schnell einen Plan zur Förderung von Organspenden zu entwickeln.

Die Zahl der Organspenden ist laut DSO-Einschätzung nicht deshalb zurückgegangen, weil weniger Menschen ihr Organ zur Verfügung stellen wollten. Die Spendenbereitschaft habe sich in den vergangenen Jahren laut Umfragen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) kaum verändert. Wichtig sei hingegen, den Willen zur Organspende bei Behandlungsstrategien am Lebensende zu berücksichtigen, so die DSO. Auswertungen aus Kliniken wiesen unter anderem darauf hin, dass bei Intensivpatienten ohne Heilungschancen häufig die Therapie abgebrochen werde, ohne dass die Möglichkeit einer Organspende angesprochen werde. „Auch Patientenverfügungen, die aufgrund eines Verzichts auf weiterführende Therapien eine Organspende unwissentlich ausschließen oder im scheinbaren Widerspruch zu einem bereits geäußerten Willen zur Organspende stehen, können mögliche Organspenden verhindern“, teilte die DSO mit. Deshalb solle die Bevölkerung künftig verstärkt informiert und die Frage nach Organspende in die Beratung zur Formulierung von Patientenverfügungen einbezogen werden.

Autor

 Hendrik Bensch

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