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Universitätsklinikum Düsseldorf

Gericht untersagt Verdi Streikaufruf am UKD

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Die Gewerkschaft Verdi muss ihren aktuellen Streikaufruf am Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) widerrufen. Das Arbeitsgericht Düsseldorf folgte einem entsprechenden Antrag des Universitätsklinikums. Die Gewerkschaft hatte für gestern und heute zu einem 48-stündigen Warnstreik aufgerufen. Dabei hatten die lokalen Verdi-Vertreter nach Klinikangaben gefordert, auch fünf Stationen mit über 110 schwer erkrankten Patienten zu schließen, die teilweise in akuter Lebensgefahr schweben.

„Statt uns juristische Winkelzüge vorzuwerfen, sollte Verdi die Rücksichtslosigkeit ihrer Streikaufrufe mit der Inkaufnahme von Gefahren für Leib und Leben unserer Patienten beenden“, erklärte der Ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende des UKD, Klaus Höffken. Verdi weigere sich jedoch weiterhin, Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) zu führen. Das Klinikum ist Mitglied im Arbeitgeberverband und somit in der TdL organisiert.

Der angedachte Warnstreik in Düsseldorf ist Teil bundesweiter Aktionen von Verdi. Für heute sind Aktionen in Berlin-Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland geplant. Damit will die Gewerkschaft weiterhin einen Tarifvertrag Entlastung an den Kliniken durchsetzen.

Unterdessen kündigte das UKD an, weiteres Personal einzustellen, um die Pflege von fachfremden Aufgaben zu entlasten. In einem ersten Schritt will das Klinikum im Frühjahr rund 30 Servicekräfte einstellen. Sie sollen künftig statt der Pflegekräfte die Speisen verteilen. Zudem seien in diesem Jahr über 40 Vollzeitstellen im Pflegebereich aufgebaut worden, gab das UKD bekannt.

Autor

 Hendrik Bensch

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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