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Marburger Bund

Klinikärzte halten Entlassmanagement für „nicht umsetzbar“

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Der Marburger Bund hat das seit Anfang Oktober geltende Verfahren zum Entlassmanagement scharf kritisiert. Die Ärztegewerkschaft erreichten immer häufiger Klagen von Ärzten, die die neuen Vorgaben im Klinikalltag für „nicht umsetzbar“ hielten, heißt es in einer Pressemitteilung des Marburger Bundes. Durch das neue Verfahren sei ein Mehraufwand entstanden, der „geradezu irrwitzig“ sei, erklärte der 2. Vorsitzende der Ärztegewerkschaft, Andreas Botzlar.

„Das neue Verfahren bindet jeden Tag zusätzliche Zeit und Arbeitskraft von Ärzten, Pflegenden und anderen Berufsgruppen im Krankenhaus, die Patienten auf die Entlassung vorbereiten.“ Dabei habe die formlose Kommunikation vor dem Start des neuen Entlassmanagements gut funktioniert. Erschwerende komme hinzu, dass Krankenhäuser häufig nicht über die Computer-Programme und Rechner für ein modernes Datenmanagement verfügten. „Ohne eine solche digitale Infrastruktur aber ist ein möglichst effizienter und reibungsloser Informationsaustausch zwischen Krankenhäusern und ambulanter Versorgungsebene kaum möglich“, so Botzlar. Der Marburger Bund fordert nun, die Rahmenvereinbarung zum Entlassmanagement so zu ändern, dass es zu keinem bürokratischen Mehraufwand für Ärzte und andere Berufsgruppen komme.

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Entlassmanagement: Welche Regeln Krankenhäuser ab 1. Oktober 2017 erfüllen müssen
f&w - führen und wirtschaften im Krankenhaus 8/2017 

Autor

 Hendrik Bensch

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