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Klinik-Verbund

Krankenhäuser in Köln sollen sich zusammentun

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In Köln bahnt sich einer der größten Krankenhaus-Zusammenschlüsse Deutschlands an. Wie der Kölner Stadt-Anzeiger in seiner Wochenendausgabe berichtet, plant Oberbürgermeisterin Henriette Reker eine enge Zusammenarbeit von Uniklinik und den städtischen Kliniken. Beide Einrichtungen sollen als neues Gesundheitszentrum demnach ihre Kräfte bündeln, um den wachsenden Herausforderungen "einer wachsenden Stadt und einer älter werdenden Gesellschaft bei der medizinischen Versorgung gerecht zu werden", zitiert der KStA OB Reker. Hintergrund seien auch die wirtschaftlichen Probleme der städtischen Kliniken, die das vergangene Geschäftsjahr 2016 mit einem Minus von 6,5 Millionen Euro abgeschlossen hatten. Die Uniklinik hatte im vergangenen Jahr einen Gewinn in Höhe von 5,1 Millionen Euro verbucht. Insgesamt sollen in dieser Einrichtung in den kommenden Jahren 346 Millionen Euro für fünf Bau- und Sanierungsprojekte investiert werden. 

Es habe bereits mehrere Gespräche zwischen Vertretern der Landesregierung und der Uniklinik gegeben. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann stehe dem Plan positiv gegenüber, sofern der Zusammenschluss den beabsichtigten Strukturveränderungen in der Krankenhauslandschaft diene, meldet der KStA unter Bezug auf eine Stellungnahme des Gesundheitsministeriums NRW. Laumann hatte im Interview mit f&w - führen und wirtschaften im Krankenhaus bereits vor der Wahl erklärt, dass er sich Gespräche aller relevanten Akteure über neue regionale Versorgungsstrukturen wünsche. "Die Politik muss in den Gesprächen mit Krankenhäusern und Kostenträgern klarmachen, dass es mehr Geld nur gibt, wenn die Beteiligten zusammen mit der lokalen Politik Vorschläge machen, wie eine qualitativ hochwertige Versorgung für die Bürger in den Regionen zukunftsgerecht gestaltet werden kann", so Laumann.

Autor

 Florian Albert

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