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Pläne für Zusammenschluss

Positives Echo auf Vorstoß zu Kölner Klinik-Verbund

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Der Vorstoß der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker für einen Verbund der Universitätsklinik mit den städtischen Kliniken in Köln ist bei vielen Seiten auf Zustimmung gestoßen. Der Vorstandsvorsitzende der Uniklinik, Edgar Schömig, begrüßte nach Angaben der Kölnischen Rundschau die Pläne: „Sofern diese Initiative durch die Stadt Köln und das Land Nordrhein-Westfalen befürwortet wird, wird die Uniklinik Köln gerne in vertiefende Planungen einsteigen“, zitiert die Rundschau Schömig. Laut dem Medienbericht ist auch der Geschäftsführer der städtischen Kliniken, Roman Lovenfosse-Gehrt, zu Gesprächen bereit. Der Aufsichtsrat der städtischen Kliniken habe ihm jedoch bislang keinen Auftrag für Verhandlungen erteilt. „Ohne ein solches Mandat kann ich jedoch nicht über derart weitreichende Kooperationen verhandeln“, so  Lovenfosse-Gehrt.

In der vergangenen Woche war der Vorschlag der Kölner Oberbürgermeisterin bekannt geworden, einen neuen Klinik-Verbund aus Universitätsklinik und städtischer Kliniken zu formen. Offen für diese Pläne zeigte sich das nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerium. „Für den Wissenschaftsstandort NRW kann dies neue Perspektiven eröffnen“, heißt es laut Rundschau aus dem Landesministerium. Grundsätzlich positiv hatte sich bereits vergangene Woche der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann gezeigt.

Skeptisch reagierte hingegen die Gewerkschaft Verdi. Bei einer kommunalen Klinik könnten Bürger und Beschäftigte noch Einfluss auf die Entwicklungen nehmen, so Verdi. „Der Klinikverbund kann diese kommunale Einflussnahme gefährden“, heißt es in einer Mitteilung der Gewerkschaft. Kritisch sieht die Gewerkschaft einen möglichen Zusammenschluss auch mit Blick auf die Bezahlung. Derzeit gebe es bei der Kölner Uniklinik zwölf Tochtergesellschaften ohne Tarifvertrag. Bei den städtischen Kliniken gelte hingegen der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes für Kommunen. Die städtischen Häuser schnitten deshalb bei der Bezahlung besser ab.

Autor

 Hendrik Bensch

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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