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Geburtshilfe

Hebammenverband für weitere Akademisierung der Ausbildung

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Der Deutsche Hebammenverband (DHV) sieht dringenden Handlungsbedarf bei der Ausbildung. „Der Beruf Hebamme soll zukunftssicher und attraktiv sein. Das erreichen wir nur mit einer Akademisierung“, sagte das DHV-Präsidiumsmitglied Yvonne Bovermann bei der Bundesdelegiertentagung des Verbandes in Berlin. Die Berufsgesetze der Hebammen seien vor über 30 Jahren verabschiedet und seitdem nicht mehr an aktuelle Arbeitsbedingungen angepasst worden. In fast allen europäischen Ländern werde die Hebammenausbildung bereits vollständig an Hochschulen überführt. Auch in Deutschland stehe eine Reform bis 2020 aufgrund der bestehenden EU-Richtlinie zur Berufsanerkennung dringend an.

Besorgt schaut der DHV derzeit auf die neuen Abrechnungsregeln für Beleghebammen, die Anfang Januar kommenden Jahres in Kraft treten. Diese würden noch nicht kalkulierbare Auswirkungen auf die geburtshilfliche Versorgung in einigen Bundesländern wie beispielsweise Bayern haben, so der DHV. Mit Blick auf die Personalsituation fordert der DHV eine Eins-zu-eins-Betreuung durch eine Hebamme für eine Frau und Familie. Der Verband spreche sich deshalb für Personalbemessungsinstrumente aus.

Autor

 Hendrik Bensch

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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