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Wegen Wasserschäden

Sana prüft Klinikneubau in Eutin

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Die Bausubstanz der Sana Klinik Eutin ist durch Wasserschäden so stark in Mitleidenschaft gezogen worden, dass die Klinikleitung nun einen Neubau in Betracht zieht. Das Land Schleswig-Holstein habe die Sana Kliniken Ostholstein GmbH ermutigt, diese Idee zu überdenken, teilte der Klinikkonzern gestern mit. Das Land habe bereits seine Unterstützung angekündigt. Die Klinikleitung ist nun auf der Suche nach einem Baugrundstück.

Das Klinikum hatte den Bau im Oktober umfassend untersucht. Dabei hatten sich erhebliche Schäden gezeigt. „Die kontinuierlichen Wasserschäden der vergangenen 15 Jahre, die unter anderem durch Rohrbrüche verursacht worden sind, haben die gesamte Bausubstanz der Klinik stark in Mitleidenschaft gezogen“, so Klaus Abel, Geschäftsführer der Sana Kliniken Ostholstein GmbH. Eine Sanierung sei zum einen wegen der hohen Kosten keine gute Lösung. Zum anderen würde sie mehrere Jahre in Anspruch nehmen, viele Umzüge für die Stationen sowie unzumutbare Lärmbelästigungen für Patienten und Mitarbeiter bedeuten, so Abel.

Das ehemals kommunale Klinikum wurde von einem Generalunternehmer errichtet und im Jahr 2002 eröffnet. Da die Gewährleistungsfrist für die Baumängel jedoch mittlerweile verstrichen sei, könne dieser nicht mehr belangt werden.

Autor

 Hendrik Bensch

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