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Pflege

Marburger Bund begrüßt Verständigung zu Personaluntergrenzen

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Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund befürwortet die Verständigung von Deutscher Krankenhausgesellschaft (DKG) und Krankenkassen, nach der Personaluntergrenzen künftig auch für Intensivstationen gelten sollen. Derzeit sei das Betreuungsverhältnis zu gering sowie Ärzte und Pfleger überlastet, sagte gestern das Bundesvorstandsmitglied des Marburger Bundes, Susanne Johna, in Berlin. „Ohne verpflichtende Personalstandards auf den Intensivstationen bekommen wir das Problem nicht in den Griff“, so Johna. Ohne Mindestvorgaben würden die Kliniken benachteiligt, die eine ausreichende Personalausstattung hätten. Zudem seien sie auch mit Blick auf den Fachkräftemangel wichtig. „Nur wer die Bedürfnisse seiner Beschäftigten kennt und ihnen Rechnung trägt, wird dauerhaft qualifiziertes Personal an sich binden und neue Fachkräfte gewinnen können“, sagte die Ärztegewerkschafterin.

In der vergangenen Woche hatten sich die DKG und der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung auf die Liste der Bereiche im Krankenhaus geeinigt, für die künftig Personaluntergrenzen in der Pflege gelten sollen. Wie BibliomedManager berichtete, handelt es sich dabei neben den Intensivstationen um die Geriatrie, Neurologie, Herzchirurgie, Kardiologie sowie Unfallchirurgie. Welche Personalvorgaben in der Pflege künftig im Detail gelten sollen, müssen Kliniken und Krankenkassen noch bis zum 30. Juni 2018 vereinbaren.

Autor

 Hendrik Bensch

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