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WHO-Notfallfonds

BMG stellt weiteres Geld bereit

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Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) unterstützt den Notfallfonds (Contingency Fund for Emergencies, CFE) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit weiteren 650.000 Euro. Die Bundesregierung setze sich damit für eine „starke WHO ein, die im Notfall schnell handlungsfähig ist und vor Ort Hilfe leisten kann“, teilte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) heute mit. Insgesamt hat Deutschland bereits 12,35 Millionen Euro in den WHO-Notfallfonds einfließen lassen. Die Bundesrepublik sei „Geberland Nummer 1 und damit ein wichtiger Treiber in der globalen Gesundheitspolitik“, erklärte Gröhe.

Vor zwei Jahren hatten die WHO-Mitgliedsstaaten als Lehre aus dem Ebola-Ausbruch in Westafrika eine Reform der Weltgesundheitsorganisation beschlossen. Teil der Reform war auch die Einrichtung des Notfallfonds, der die WHO bei Gesundheitskrisen sofort handlungsfähig machen soll. Künftig muss die Organisation nicht erst Mittel von ihren Mitgliedsstaaten einwerben, sondern kann Gegenmaßnahmen bei Gesundheitskrisen sofort aus dem Fonds finanzieren. Die WHO könne somit innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach Bekanntwerden eines Notfalls Gesundheitsfachkräfte zur Kontrolle und Eindämmung eines Krankheitsausbruchs sowie Hilfsgüter entsenden.

Seit der Einrichtung des Fonds seien weltweit etwa 28 Millionen Euro zur Bekämpfung von 42 Krankheitsausbrüchen eingesetzt worden. Mittelfristig sei vorgesehen, den Notfallfonds mit insgesamt 84 Millionen Euro (100 Millionen US-Dollar) auszustatten.

Autor

 Mark Sleziona

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