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Einigung zwischen UKGM und Verdi

Kompromiss zu Gesundheitsschutz und Personalentlastung

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Die Geschäftsführung des Universitätsklinikums Gießen und Marburg (UKGM) und die Gewerkschaft Verdi haben sich auf einen Kompromiss in den Tarifgesprächen zu Gesundheitsschutz und Personalentlastung und über die Schaffung neuer Stellen verständigt. Wie das UKGM am Montag mitteilte, sollen in Gießen und Marburg Springerpools im Pflege- und Funktionsdienst geschaffen werden, die bei Ausfällen auf Stationen für Ersatz und Entlastung sorgen. Die Regelung soll vom 1. Mai 2018 bis 31. Dezember 2019 gelten. 

Die Einigung sieht vor, dass 104 Mitarbeiter für die Bereiche Pflege, Physiotherapie, Zentralsterilisation, OP- und Anästhesiepflege sowie Technik und IT neu eingestellt werden. Ein Teil von ihnen soll dem Springerpool zugewiesen werden. Vorgesehen sei außerdem ein sogenannter Standby-Dienst - ein spezieller Rufdienst für sehr kurzfristige Ausfälle.

Zudem soll das „Zukunftspapier für die Weiterentwicklung der mittelhessischen Universitätsmedizin“ zwischen dem Land Hessen und UKGM umgesetzt werden. Demnach sind tarifvertragliche Regelungen über einen Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen, die Übernahme Auszubildender und ein Ausgliederungsverbot für Betriebsteile zu vereinbaren, meldet das Universitätsklinikum.

„Der Gesundheitsschutz und die Entlastung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter standen für uns im Zentrum dieser Tarifgespräche“, erklärte Gunther K. Weiß, Vorsitzender der Geschäftsführung und Kaufmännischer Geschäftsführer am Universitätsklinikum Marburg. Die Lösung nehme auch den politischen Willen der Bundesregierung ein Stück weit vorweg, so Weiß, da ab 2019 in allen Krankenhäusern allgemeinverbindliche Mindeststandards für die Personalbesetzung gelten sollen.

Eine paritätisch besetzte Clearingstelle soll die Umsetzung der Regelungen beratend begleiten. Die Eckpunkte der Einigung stehen noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Gremien beider Verhandlungspartner.

Autor

 Mark Sleziona

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