250
Passwort vergessen

Gehaltsreport

Klinikmanager verdienen bis zu 259.000 Euro

  • News des Tages

Die Spitzenverdiener unter den Geschäftsführern von Krankenhäusern erhalten ein Gehalt von bis zu 259.000 Euro. Das geht aus einer aktuellen Vergütungsstudie der Personal- und Managementberatung Kienbaum hervor. Die untere Gehaltsgrenze von Geschäftsführern in kleinen Krankenhäusern lag demnach bei 157.000 Euro. Für die Studie hatte das Beratungsunternehmen insgesamt 143 Krankenhäuser und Kliniken in Deutschland befragt.

Laut der Befragung sind die Gehälter von Krankenhaus-Managern in diesem Jahr stärker gestiegen als die von Ärzten. Während in den Vorjahren meist die Ärzte die prozentual größeren Gehaltssteigerungen verbuchten, haben die Krankenhäuser in diesem Jahr die Vergütung der nicht medizinischen Führungskräfte um durchschnittlich 3,9 Prozent erhöht. Ärzte erhalten laut der Studie dieses Jahr eine um 3,2 Prozent höhere Vergütung.

In den Kliniken verdienen nach wie vor die Chefärzte am meisten. Mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 288.000 Euro lassen sie die Klinikleitung hinter sich. Diese verdient im Schnitt 199.000 Euro im Jahr. Unter den Abteilungsleitern in der Klinikverwaltung gehören die Personalleiter mit 95.000 Euro zu den Top-Verdienern. Am unteren Ende der Spanne befinden sich mit durchschnittlich 58.000 Euro die Leiter von Servicebereichen, die beispielsweise für die Küche und Reinigung verantwortlich sind.

Wie in der Privatwirtschaft zahlen auch Krankenhäuser und Kliniken vermehrt eine variable Vergütung. Der Umfang ist jedoch sehr unterschiedlich. Während zum Beispiel in Industrieunternehmen 94 Prozent der Geschäftsführer eine erfolgsabhängige Vergütung erhalten, sind es in Krankenhäusern 73 Prozent. Im Schnitt macht der Bonus bei Krankenhaus-Geschäftsführern 16 Prozent der Gesamtvergütung aus. Unter den Chefärzten erhalten dagegen 96 Prozent variable Gehaltsbestandteile.

Mit Blick auf die variable Vergütung sehen die Studienautoren eine Verschiebung hin zu Bonusvereinbarungen. Mit 40 Prozent sei das Liquidationsrecht zwar nach wie vor die dominierende Gestaltungsform der variablen Vergütung von Chefärzten. Im Vergleich zum Vorjahr sei dieser Anteil aber um sechs Prozentpunkte gesunken. Bei Bonusvereinbarungen gab es hingegen einen Anstieg um drei Prozentpunkte. Insgesamt würden nun 18 Prozent der Chefärzte eine Bonusvereinbarung erhalten. Die durchschnittliche Höhe der variablen Vergütung von Chefärzten betrage 137.000 Euro beziehungsweise 38 Prozent der Gesamtvergütung.

Autor

 Hendrik Bensch

Zur Übersicht

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Mit unserem täglichen Newsletter informieren wir bereits rund 10.000 Empfänger über alle wichtigen Meldungen aus den Krankenhäusern und der Gesundheitsbranche

Unsere Zeitschriften

f&w

Pflege und Krankenhausrecht

Meinung: Orientierungswert

Orientierungswert von Andreas Beivers

Brutto gleich Netto

  • Orientierungswerte

Orientierungswert von Bernadette Rümmelin

Gewagtes Experimentierfeld Notfallversorgung

  • News des Tages

Orientierungswert von Susanne Müller

Mut im Schatten der Koalitionskrisen

  • Orientierungswerte

Empfehlung der Redaktion

Weitblick und Menschennähe: f&w gedenkt Michael Philippi mit Nachrufen des langjährigen Chefredakteurs Stefan sowie des BDPK und öffnet das Archiv für Philippis Artikel aus der ersten f&w-Ausgabe aus dem Jahr 1984

Kontakt zum Kundenservice

Rufen Sie an: 0 56 61 / 73 44-0
Mo - Fr 08:00 bis 17:00 Uhr

Senden Sie uns eine E-Mail:
info@bibliomedmanager.de

Häufige Fragen und Antworten finden Sie im Hilfe-Bereich