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Neuer Klinikkonzern

Fusion in der Berliner Diakonie

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In Berlin schließen sich die Paul Gerhardt Diakonie e.V. (PGD) und das Evangelische Johannesstift zu einem Klinik-, Pflege- und Sozialkonzern mit einem Jahresumsatz von konsolidiert 580 Millionen Euro zusammen. Die Krankenhaussparte der neuen gemeinnützigen AG (gAG) wird dazu 400 Millionen Euro beitragen, 40 bis 50 Millionen stammen künftig aus den beiden Krankenhäusern des bisherigen Johannesstifts. In der stationären geriatrischen Akutmedizin wird die künftige Paul Gerhardt Diakonie gAG einen Anteil an der Versorgung in Berlin von 30 Prozent haben. Das berichtete der neue Vorstand der Gesellschaft um den Vorstandssprecher Pfarrer Martin von Essen und den Finanzvorstand Andreas Mörsberger am Donnerstagvormittag im Rahmen einer Pressekonferenz.

Insgesamt betreibt die vergangene Woche gegründete gAG zehn Krankenhäuser in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern sowie drei medizinische Versorgungszentren (MVZ) in Berlin und eines in Wittenberg. 100-prozentiger Aktionär wird die Evangelische Johannesstift SbR sein. „Das Johannesstift bringt einen großen ambulanten Bereich in der Pflege ein“, berichtete der neue Finanzvorstand Mörsberger. Dies mit der geriatrischen Akutmedizin der bisherigen PGD zusammenzuführen, berge große Chancen.

Von Essen sagte, es gebe keinen Zwang zur Fusion, die bisherigen beiden Trägerorganisationen könnten auch getrennt leben. Jedoch: „Wir brauchen auch in der Diakonie größere Einheiten.“ Der neue Konzern sei offen für weitere Partner. „Wir werden nicht jeden nehmen, aber immer prüfen“, kündigte von Essen an. Die neue Gesellschaft sei der größte Krankenhausträger mit Sitz in Ostdeutschland. 

Autor

Dr. Stephan Balling

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