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Umfrage

Bürger würden eigene Klinik finanziell unterstützen

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Gerät das nächstgelegene Krankenhaus in wirtschaftliche Schwierigkeiten, würden zahlreiche Bürger einen einmaligen Beitrag zahlen, um es zu retten. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Unternehmensberatung PwC. Demnach wäre ein Viertel der Befragten bereit, eine Sonderabgabe zu zahlen. Sieben Prozent könnten sich sogar vorstellen, mehr als zehn Prozent ihres monatlichen Nettoeinkommens aufzuwenden.

Laut der Befragung halten die meisten Bürger die medizinische Qualität des nächstgelegenen Krankenhauses für gut. 73 Prozent der Befragten gaben an, dass sie dem Krankenhaus in ihrer Nähe vertrauen. Bedenken oder Ängste äußerten nur sechs Prozent der Befragten. Das größte Vertrauen haben die Bürger laut der Studie in Universitätskliniken. Hier erwarten 64 Prozent der Befragten die höchsten Qualitätsstandards. An zweiter Stelle folgen mit 19 Prozent Kliniken in privater Trägerschaft.

Um sich in einem Krankenhaus behandeln zu lassen, das ihren Qualitätsanforderungen entspricht, würde ein großer Teil der Befragten auch etwas weitere Fahrten in Kauf nehmen. 41 Prozent würden 50 Kilometer und mehr fahren, um zu dem Krankenhaus zu gelangen, das ihren Qualitätsansprüchen entspricht. Weniger als jeder Fünfte wäre bereit, eine Strecke von 100 Kilometern zu fahren.

Autor

 Hendrik Bensch

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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