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"Kein Kassensterben"

Lauterbach widerspricht Straubs Krankenkassen-Prognose

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Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hält die Vorhersage von Barmer-Chef Christoph Straub zum Aus mehrerer Krankenkassen in den kommenden Jahr für unrealistisch. Angesichts der guten konjunkturellen Lage und der Tatsache, dass der Beitragssatz im kommenden Jahr sinke, halte er ein Kassensterben für „unvorstellbar“, sagte er der Nordsee-Zeitung. Straub hatte in dieser Woche davor gewarnt, dass ein halbes Dutzend Krankenkassen möglicherweise im Laufe dieser Legislaturperiode schließen müssten.

Lauterbach vermutet hinter der Aussage den Versuch Straubs, mehr Geld aus dem Risikostrukturausgleich (RSA) zu erhalten. Eine Reform des Finanzausgleichs hält auch der SPD-Gesundheitsexperte für notwendig. Derzeit berücksichtige der Finanzmechanismus 80 Krankheiten. „Es gibt aber viel mehr, und es kann nicht sein, dass für einen an Zucker Erkrankten mehr Geld fließt, aber für einen Versicherten mit einer teuren und seltenen rheumatischen Erkrankung nicht“, so Lauterbach. Da eine Reform des RSA jedoch sehr kompliziert sei, hält Lauterbach eine längere Vorbereitungsphase für notwendig. Auch die CDU-Gesundheitspolitikerin Karin Maag hatte in dieser Woche gesagt, dass es kurzfristig keine Reform geben werde. Sie rechnet frühestens 2019 mit einem Gesetz.

Autor

 Hendrik Bensch

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