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Kein Zusammenschluss

Gemeinsames Herzzentrum von Charité und DHZB gescheitert

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Die Pläne für ein gemeinsames Herzzentrum der Charité und des Deutschen Herzzentrums Berlin (DHZB) sind vom Tisch. Laut Medienberichten konnten die beiden Partner bei den Verhandlungen keine Einigung erzielen. Zwar hätten die Einrichtungen „in vielen wesentlichen Punkten Konsens erzielt und ein tragfähiges und zukunftsorientiertes Konzept erarbeitet“, gab die Senatsverwaltung für Wissenschaft laut Berliner Morgenpost am Wochenende bekannt. Am Ende sei aber keine Einigung über die Gesellschafterstruktur möglich gewesen, erklärte Wissenschafts-Staatssekretär Steffen Krach laut Tagesspiegel. „Unser Vorhaben, in Berlin ein leistungsstarkes Zentrum zur Behandlung aller Herz-Kreislaufkrankheiten einschließlich der Herzchirurgie zu errichten, wollen wir nun mit den landeseigenen Unternehmen weiterverfolgen“, so Krach.

Die Charité und das DHZB hatten ursprünglich geplant, ihre herz-kreislaufmedizinischen Einrichtungen zusammenzuführen. Für das gemeinsame Vorhaben liefen bereits die Planungen für einen Neubau auf dem Campus des Virchow-Klinikums der Charité in Berlin-Wedding in der Nähe des DHZB. Ob der Neubau nun noch kommen wird, ist unklar. Sprecher beider Einrichtungen bedauerten laut dem Bericht der Morgenpost das Scheitern der Verhandlungen. Das Herzzentrum erklärte demnach, auch weiterhin für Gespräche zur Verfügung zu stehen.

Autor

 Hendrik Bensch

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