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Debatte über Bürgerversicherung

Wirtschaftsweiser für Privatisierung der Krankenkassen

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Eine Bürgerversicherung nach SPD-Modell würde zu einer „Verstaatlichung des Krankenversicherungswesens mit weniger Wettbewerb, mehr Umverteilung und geringerer Effizienz“ führen, warnt der Wirtschaftsweise und Leiter des Freiburger Walter-Eucken-Instituts Lars Feld im Interview mit dem Fachmagazin „f&w führen und wirtschaften im Krankenhaus“ (Januar-Ausgabe). Feld: „Dabei müsste man in die Gegenrichtung gehen und eine Privatisierung der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) vornehmen, die dann entstehenden sowie die in den heutigen privaten Krankenversicherungen (PKV) bestehenden Altersrückstellungen übertragbar ausgestalten und so mehr Wettbewerb ins System holen.“ Im Interview prognostiziert Feld, dass eine Bürgerversicherung zu steigenden Krankenkassenbeiträgen führen würde. Die Gefahr steigender Beiträge entstehe auch durch die von der SPD angepeilten Öffnung der GKV für Beamte. Feld stellt demgegenüber in dem Interview infrage, ob das heutige „Ausmaß der Verbeamtung noch zeitgemäß“ sei. Abonnenten von bibliomedmanager.de können das vollständige Interview mit Lars Feld zur Bürgerversicherung heute bereits online lesen. Feld ist seit 2010 Professor für Wirtschaftspolitik und Ordnungsökonomik an der Universität Freiburg und seit 2011 Mitglied im Sachverständigenrat der Bundesregierung zur  Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

Autor

Dr. Stephan Balling

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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