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Nach Aussagen des GKV-Spitzenverbandes

DKG weist Aussagen zu Personalkosten zurück

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Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat Aussagen des GKV-Spitzenverbandes zur Refinanzierung der Personalkosten der Krankenhäuser scharf kritisiert. „Es ist und bleibt eine Tatsache, dass über die gesetzlichen Mechanismen zur Finanzierung der Krankenhäuser die Personalkostensteigerungen nicht ansatzweise in vollem Umfang über die Anpassungen der Preise der Krankenhäuser ausgeglichen werden“, heißt es in einer Stellungnahme der DKG. Im vergangenen Jahr seien Tarifmehrkosten für die Krankenhäuser in Höhe von etwa 800 Millionen Euro nicht finanziert worden.

Die DKG reagierte mit ihrer Stellungnahme auf Aussagen des Vize-Chefs des Spitzenverbands der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), Johann-Magnus von Stackelberg. Er hatte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur geäußert, die GKV bezahle den Krankenhäusern für ihre laufenden Kosten schon heute mehr, als für den kompletten Ausgleich der Tarifsteigerungen notwendig wäre.

Die DKG verwies jedoch darauf, dass bei den jährlichen Vergütungsanpassungen der Krankenhäuser strukturelle Kostenbestandteile regelmäßig nicht als Kostensteigerungsfaktoren anerkennt würden. Zu den Bestandteilen zählen zum Beispiel neue Tarifeinstufungen für Spezialfachkräfte oder für Auszubildende. „Wenn nunmehr von Kassenseite behauptet wird, dass es hier keinen Handlungsbedarf gebe, dann ist das schlichtweg falsch und in der Sache absolut unrichtig“, heißt es in der DKG-Stellungnahme. CDU, CSU und SPD teilen anscheinend die DKG-Position. In ihrem Beschlusspapier zu den Sondierungsgesprächen haben die Parteien einen vollständigen Ausgleich von Tarifsteigerungen in Aussicht gestellt.

Autor

 Hendrik Bensch

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