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Qualitätssicherung

Strukturierter Dialog wird weiterentwickelt

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Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) soll den Strukturierten Dialog zur externen stationären Qualitätssicherung weiterentwickeln. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat dem IQTIG hierfür heute einen Auftrag erteilt. Ziel sei es, das Vorgehen zu vereinheitlichen und die Entscheidungsfindung transparenter und nachvollziehbarer zu gestalten, teilte der G-BA mit.

Die Qualitätssicherung im Krankenhaus werde zunehmend auch für die Planung und Vergütung von Krankenhausleistungen relevant, erklärte Regina Klakow-Franck, unparteiisches Mitglied des G-BA und Vorsitzende des Unterausschusses Qualitätssicherung. „Vor diesem Hintergrund ist die Weiterentwicklung des Strukturierten Dialogs ein folgerichtiger Schritt“, so Klakow-Franck. Bislang gingen die Länder sowohl beim Verfahren als auch bei der Bewertung der Ergebnisse unterschiedlich vor.

Der Strukturierte Dialog ist Teil der Qualitätssicherung für deutsche Krankenhäuser. Er besteht im Austausch zwischen den zuständigen Stellen auf Bundes- oder Landesebene und den Krankenhäusern. Das Verfahren startet, wenn die Ergebnisse von Qualitätsindikatoren außerhalb eines bestimmten Bereichs liegen. Fachleute der hierfür beauftragten Stellen führen dann mit Vertretern des Krankenhauses Gespräche. Dabei gilt es dann herauszufinden, ob rechnerisch auffällige Ergebnisse tatsächlich auf Qualitätsmängel zurückzuführen sind. Sollte es Qualitätsmängel geben, sind verschiedene Maßnahmen möglich, um die Krankenhäuser zu unterstützen. Hierzu zählen etwa Besuche im Krankenhaus, um die Auffälligkeiten vor Ort zu klären und Verbesserungen vorzuschlagen.

Autor

 Hendrik Bensch

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