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Pflegeversicherung

Mehr als 300.000 zusätzliche Pflegeleistungsempfänger

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Seit der Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs vor einem Jahr sind rund 304.000 Versicherte neu als pflegebedürftig anerkannt worden. Das teilte der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) gestern mit. „Mehr Menschen haben nun früher und insgesamt einen besseren Zugang zu den Leistungen der Pflegeversicherung“, sagte MDS-Geschäftsführer Peter Pick. Im nächsten Schritt komme es nun darauf an, die ambulante und stationäre Versorgung weiterzuentwickeln. „In allen Bereichen sind weitere Aktivitäten aller Akteure notwendig, um mit bedarfsgerechten Angeboten die Ressourcen der pflegebedürftigen Menschen zu stärken und ihre Selbstständigkeit soweit als möglich zu erhalten“, so Pick.

Seit Jahresbeginn gelten statt drei Pflegestufen fünf Pflegegrade. Ob jemand vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung als pflegebedürftig eingestuft wird, hängt nun nicht mehr von der Frage ab, wie lange jemand benötigt, um sich zu waschen, sich anzuziehen oder zu essen. Stattdessen steht nun die Frage im Mittelpunkt, wie selbstständig jemand ist. Dadurch erhalten nun beispielsweise auch wesentlich mehr an Demenz Erkrankte Leistungen.

Durch die Reformen sind die Ausgaben der Pflegeversicherung seit Jahresanfang stark gestiegen. In den kommenden Jahren soll nach Schätzungen des Bundesgesundheitsministeriums die Zahl der zusätzlichen Leistungsempfänger auf 500.000 ansteigen.

Autor

 Hendrik Bensch

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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