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Digitalisierung

Gesundheitswirtschaft fordert E-Health-Zielbild

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Angesichts der anstehenden Koalitionsverhandlungen haben die Branchenverbände der industriellen Gesundheitswirtschaft angeregt, ein nationales Zielbild für den Einsatz digitaler Technologien im Gesundheitswesen zu entwickeln. Ein solches Zielbild würde nach Vorstellungen der Verbände dazu beitragen, die Digitalisierung schnell voranzubringen, heißt es in einem heute veröffentlichten Aufruf. Es sei notwendig, damit die Akteure im Gesundheitswesen verlässlich planen könnten. Zu den Unterzeichnern des Aufrufs zählen unter anderem der Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg) und der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed).

Viele Länder hätten bereits Zielbilder für die digitale Transformation ihrer Gesundheitssysteme entworfen und E-Health-Strategien geschaffen, merken die Verbände an. „Dies führt dort dazu, dass die Digitalisierung der Gesundheitssysteme schnell und erfolgreich voranschreitet, während das deutsche Gesundheitssystem in Erhebungen zum Digitalisierungsgrad hingegen regelmäßig schlecht abschneidet“, heißt es in dem Aufruf.

Das Zielbild soll Themen wie die Vernetzung von Medizintechnik, Biotechnologie, Gesundheits-IT und der pharmazeutischen Industrie umfassen – so wie etwa bei der personalisierten Medizin und individualisierten Medizintechnik. Hierbei stelle sich beispielsweise die Frage, wie Forschungsdaten künftig genutzt werden dürfen. Das Zielbild solle zunächst in einem politisch moderierten Prozess entstehen. Daraus solle dann eine nationale E-Health-Strategie abgeleitet und anschließend durch einen Aktionsplan umgesetzt werden.

In dieser Woche hatten bereits die Grünen eine langfristige politische Strategie für die Digitalisierung im Gesundheitswesen und neue Gespräche zu dem Thema angeregt.

Autor

 Hendrik Bensch

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