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Cancer Center Cologne Essen

Krebszentren in Köln und Essen kooperieren

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In Nordrhein-Westfalen entsteht ein neuer Schwerpunkt der Krebsmedizin. Die beiden onkologischen Spitzenzentren in Köln und Essen wollen künftig eng zusammenarbeiten und haben dazu gestern eine Vereinbarung unterschrieben, teilte das Wissenschaftsministeriums in NRW mit. Gemeinsam bilden sie künftig das Cancer Center Cologne Essen (CCCE).

Die Partnerschaft soll neben der Patientenversorgung auch Forschung, Lehre und Weiterbildung in der Krebsmedizin verbessern, heißt es in der Pressemitteilung zur Kooperationsvereinbarung. Mit Blick sowohl auf die Größe als auch die Fähigkeiten strebe das neue Krebszentrum eine „nationale und internationale Spitzenstellung“ an. Beide Partner planen derzeit erste Maßnahmen, deren Umfang bei rund 30 Millionen Euro liegen wird. Das Land NRW unterstützt sie dabei.

Der Vorstandsvorsitzende und Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Köln, Edgar Schömig, hält die Zusammenarbeit für wichtig, weil der richtige Einsatz von neuen und oftmals schonenderen Verfahren in der Krebsmedizin immer komplexer werde. „Dies erfordert Organisationsstrukturen in Form von interdisziplinären und hochgradig vernetzten Zentren“, so Schömig. „Diese Bündelung exzellenter Persönlichkeiten und Forschungsstrukturen, ergänzt um ein klares Bekenntnis zur Informationstechnologie, wird einen relevanten Entwicklungssprung der Krebsmedizin nach sich ziehen“, ergänzte Jochen A. Werner, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Essen.

Das Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) der Universitätsklinika Köln/Bonn und das Westdeutsche Tumorzentrum (WTZ) der Universitätsmedizin Essen sind schon jetzt führende Standorte und wurden wiederholt als Onkologische Spitzenzentren der deutschen Krebshilfe anerkannt und gefördert.

Mittelfristig will das CCCE das gemeinsame Exzellenz-Netzwerk Krebsmedizin NRW aufbauen. In diesem Netzwerk sollen dann auch die anderen Universitätsklinika des Landes zusammengeführt werden. Langfristig ist geplant, alle an der Versorgung von Krebspatienten im Land beteiligten Einrichtungen mit dem Netzwerk zu verbinden. Damit sollen insbesondere Patienten, die außerhalb der Ballungsräume an Rhein und Ruhr leben, wohnortnah und schnell Zugang zu einer Krebsmedizin auf höchstem Niveau erhalten.

Autor

 Hendrik Bensch

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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