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Städtisches Klinikum Dresden mit Minus von 2,7 Millionen Euro

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Das Städtische Klinikum Dresden hat das Geschäftsjahr 2017 mit einem Fehlbetrag von 2,7 Millionen Euro abgeschlossen. Das teilte das Klinikum mit. Grund hierfür sei unter anderem gewesen, dass Baumaßnahmen die Kapazitäten eingeschränkt hätten. Zudem konnte eine leitende Stelle nicht besetzt werden. „Vor allem die Einnahmen aus Leistungen im stationären Bereich blieben hinter den Erwartungen zurück“, teilte der Kaufmännische Direktor Jürgen Richter mit. „Es wurden weniger Patienten behandelt als geplant.“

Im vergangenen Jahr sei es zwar gelungen, die Sachkosten zu verringern. Die Personalkosten stiegen jedoch an. Grund hierfür sei unter anderem gewesen, dass deutlich mehr Beschäftigte von der neuen Entgeltordnung des Tarifvertrags für den Öffentlichen Dienst (TVöD) profitiert hätten. Zudem sei bei der Fusion der Krankenhäuser Dresden-Friedrichstadt und Dresden-Neustadt der Aufwand bei der Umstellung höher ausgefallen als ursprünglich angenommen. Anfang vergangenen Jahres hatten sich die beiden Krankenhäuser zu einer der größten medizinischen Versorgungseinrichtungen in Dresden zusammengeschlossen.

Autor

 Hendrik Bensch

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