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Urteil

Klinikum Ingolstadt: Unternehmer verurteilt

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Im Verfahren zum Korruptionsskandal am Klinikum Ingolstadt hat das Amtsgericht Ingolstadt ein Urteil gefällt. Ein Unternehmer wurde wegen Beihilfe zur Untreue zu einer Bewährungsstrafe verurteilt, teilte die Ingolstädter Staatsanwaltschaft mit. Er muss einen vierstelligen Euro-Betrag an eine gemeinnützige Einrichtung sowie einen mittleren fünfstelligen Euro-Betrag an das Klinikum Ingolstadt zahlen.

Der Verurteilte hatte zugegeben, ein Familienmitglied des ehemaligen Geschäftsführers des Klinikums Ingolstadt über die Firma des Unternehmers bei der Gesundheitsakademie des Klinikums beschäftigt zu haben. Er hatte dies „auf Veranlassung“ des ehemaligen Klinik-Geschäftsführers getan, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Im Gegenzug hatte er hierfür einen Betrag in mittlerer fünfstelliger Euro-Höhe erhalten. Diesen Betrag muss er nun zurückzahlen.

Hauptbeschuldigter in dem Verfahren war der ehemalige Geschäftsführer des Klinikums Ingolstadt, Heribert Fastenmeier. Er hatte sich Ende Dezember während der Untersuchungshaft das Leben genommen. Im April vergangenen Jahres war er wegen des Verdachts auf Untreue, Vorteilsannahme und Bestechlichkeit festgenommen worden.

Autor

 Hendrik Bensch

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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