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Vorläufige Geschäftszahlen

Rhön erzielt höheren Umsatz, aber weniger Gewinn

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Die Rhön-Klinikum AG hat im Geschäftsjahr 2017 ihren Umsatz auf 1,21 Milliarden Euro gesteigert. Das geht aus den vorläufigen Geschäftszahlen hervor, die der Konzern heute veröffentlicht hat. 2016 setzte Rhön 1,18 Milliarden Euro um. Auch die Zahl der behandelten Patienten stieg gegenüber dem Vorjahr: Sie erhöhte sich von rund 814.000 auf rund 836.000. Einen Rückgang verzeichnete der Klinikkonzern hingegeben beim Gewinn. Er sank von 58,6 auf 36,7 Millionen Euro.

Für das laufende Geschäftsjahr 2018 geht das Unternehmen sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von einem Wachstum aus. Beim Umsatz rechnet Rhön mit einer Höhe von 1,24 Milliarden Euro – wobei sich dieser Wert noch fünf Prozent nach oben oder unten verändern könne. Für das EBITDA geht das Unternehmen von einem Wert zwischen 117,5 Millionen Euro und 127,5 Millionen Euro aus. Das wäre ein deutliches Plus gegenüber dem Geschäftsjahr 2017, in dem das EBITDA 97,8 Millionen Euro beträgt.

Besonders belastend wirke sich mit Blick auf das Geschäftsjahr 2018 etwa die geringere Vergütung für sachkostenintensive Leistungen, insbesondere im  Bereich der Herzmedizin, aus, teilte Rhön mit. Auch der Fixkostendegressionsabschlag für Mehrleistungen habe einen ähnlichen Effekt. Einen positiven Einfluss auf das EBITDA habe hingegen die Einigung über die Trennungsrechnung am Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM). „Die Einigung mit dem Land Hessen und den Universitäten Gießen und Marburg in Sachen Trennungsrechnung bringt neue Chancen für das Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) und damit mittelfristig auch für den ganzen Konzern“, sagte der Vorstandsvorsitzende Stephan Holzinger. „Der für 2018 erwartete Anstieg des EBITDA verdeutlicht, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

2018 stehe nun im Zeichen des Anlaufs des neuen Versorgungskonzepts, dem Campus Bad Neustadt, und der Einführung digitaler Instrumente, so Holzinger. Damit wolle das Unternehmen Mitarbeiter entlasten und zugleich den Behandlungsprozess für Patienten schneller und sicherer machen.

Autor

 Hendrik Bensch

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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