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Designierter Gesundheitsminister

Spahn: „Private Krankenversicherung hat massiven Reformbedarf“

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Der designierte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat Änderungen in der privaten Krankenversicherung angemahnt. Innerhalb der privaten Krankenversicherung müssten immer mehr Menschen im Verhältnis zu ihren Einkommen sehr hohe Beiträge zahlen, sagte Spahn der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Außerdem gebe es wegen der niedrigen Zinsen Probleme mit den Kapitalrücklagen. „Wir müssen verhindern, dass für einen einfachen Polizisten stark steigende Beiträge im Alter zu einer sozialen Frage werden“, sagte der CDU-Politiker. Die private Krankenversicherung habe einen „massiven Reformbedarf“. 

Spahn sprach sich zudem für stärkere Anstrengungen bei der Ausbildung von Pflegekräften aus. Mit Blick auf die 8.000 neuen Stellen in der Behandlungspflege in Heimen, die Union und SPD im Koalitionsvertrag in Aussicht gestellt haben, sagte Spahn: „Viel wichtiger als die Stellen ist es erst einmal, 8.000 Menschen für den Pflegeberuf auszubilden.“ Derzeit gebe es nicht genügend Pflegefachkräfte. Spahn wolle deshalb künftig dafür sorgen, den Beruf attraktiver zu machen. Zudem kündigte er an, dass mehr als Geld in das Pflegesystem fließen müsse. „Zusätzliche Pflegekräfte werden ohne zusätzliches Geld nicht machbar sein“, so Spahn.

Autor

 Hendrik Bensch

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