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Baden-Württemberg

Fernbehandlung: Grünes Licht für weitere Modellprojekte

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Die Landesärztekammer Baden-Württemberg hat zwei weitere Modellprojekte zur ausschließlichen ärztlichen Fernbehandlung genehmigt. Das teilte die Landesärztekammer mit. Bei einem der beiden Projekte wird der deutsche Ableger des schwedischen Gesundheitsversorgers KRY die Fernbehandlung anbieten. Dafür arbeitet KRY mit Ärzten aus Baden-Württemberg zusammen, die insbesondere eine hausärztliche oder allgemeinmedizinische Qualifikation haben.

Bei diesem Modellprojekt läuft die Kommunikation zwischen Arzt und Patient per Video in einer Smartphone- oder Tablet-App. KRY arbeitet in Skandinavien und Spanien mit einem Team von mehr als 200 behandelnden Ärzten. Das Unternehmen hat bislang über 250.000 Behandlungen per Videosprechstunde umgesetzt.

In dem zweiten Modellprojekt sollen Gefangene in Justizvollzugsanstalten telemedizinisch betreut und behandelt werden. Das Projekt des Justizministeriums Baden-Württemberg ist zunächst auf sechs Monate angelegt. Dabei erprobt das Justizministerium Videosprechstunden mit einem dezentralen Ärztepool verschiedener Fachrichtungen. Dadurch sollen unter anderem aufwendige Verlegungen von Gefängnisinsassen vermieden werden.

Die Landesärztekammer Baden-Württemberg ist bislang nach eigenen Angaben die einzige Kammer, die ihre Berufsordnung geändert hat, um die ausschließliche ärztliche Fernbehandlung im Rahmen von Modellprojekten zu ermöglichen. Im Oktober 2017 genehmigte sie das bundesweit erste Modellprojekt zur ausschließlichen Fernbehandlung von Privatversicherten. Das Projekt wird von der Teleclinic GmbH aus München getragen. Die Landesärztekammer geht nun davon aus, dass bald weitere Anbieter ihre Genehmigungsanträge einreichen werden.

Autor

 Hendrik Bensch

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