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Katholische Kliniken fordern ausgewogene Finanzierung aller Krankenhausträger

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Der Vorstand des Katholischen Krankenhausverbands Deutschlands (KKVD) hat anlässlich seiner konstituierenden Sitzung in Münster von der Gesundheitspolitik eine ausgewogene Förderung aller Krankenhausträger angemahnt. „Die Finanzierungslücke ist aufgrund des von den Ländern verursachten Investitionsstaus in den letzten Jahren stark gewachsen“, sagte Theo Paul, KKVD-Vorsitzender und Generalvikar des Bistums Osnabrück. Dabei erfordere die Verbesserung von Prozessen beispielsweise für bauliche Maßnahmen und um bestimmte Therapien anbieten zu können, einen finanziellen Ausgleich. „Nur so kann eine patientennahe Versorgung dauerhaft und nachhaltig sichergestellt werden“, so Paul.

Der KKVD-Vorsitzende sprach sich zudem dafür aus, die Einführung der generalistischen Pflegeausbildung zügig umzusetzen. „Der immer stärker werdende Fachkräftemangel wird mittel- und langfristig nur durch eine Generalüberholung zu bewältigen sein“, so Paul. Die Politik müsse in die Änderungen der Fort- und Weiterbildung jetzt investieren.

Mit Blick auf die geplanten Personalvorgaben für Krankenhäuser warnte Paul vor mehr Bürokratie. „Um Pflege weiterhin menschenwürdig gestalten zu können, wird ausreichend Zeit für mehr Zuwendung für die Patienten und nicht für mehr Dokumentation benötigt“, sagte der KKVD-Vorsitzende. Die geforderten Personalschlüssel könnten vielerorts aufgrund des Fachkräftemangels kaum bedient werden. „Schon jetzt klagen die Krankenhäuser in bestimmten Regionen über nicht genug Personal und Nachwuchs. Der Gesetzgeber muss die geplante Offensive für die Pflege nun ernsthaft angehen.“

Autor

 Hendrik Bensch

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