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Krise

Städtische Kliniken Köln offenbar in finanzieller Schieflage

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Die Kölner Kliniken befinden sich in einer größeren finanziellen Krise als bislang bekannt. Auch das stark geschmolzene Eigenkapital scheint in diesem Jahr bereits aufgebraucht zu sein, berichten lokale Tageszeitungen. Die Kliniken werden ihren Wirtschaftsplan und die darin vorgesehenen Ergebnisse nicht erreichen können, heißt es in einer offiziellen Pressemitteilung. Als Gründen nennt das Unternehmen sinkende Patientenzahlen infolge des Pflegekräftemangels, eine mögliche Anpassung des Beteiligungs-Buchwerts für das Tochterunternehmen Rehanova sowie Wertberichtigungen von Forderungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK). Diese Forderungsausfälle liegen laut Kölner Stadtanzeiger bei bis zu 19 Millionen Euro. Laut Informationen der Tageszeitung habe die Geschäftsführung vorsorglich einen Fachanwalt für Insolvenzrecht eingeschaltet, um möglichen späteren Vorwürfen einer strafbaren Insolvenzverschleppung zu begegnen. 

Bereits seit 2012 schreiben die Kliniken rote Zahlen in Millionenhöhe. Im November 2017 wurden Pläne für einen Zusammenschluss mit dem Universitätsklinikum Köln zu einem Klinikverbund bekanntgegeben. 

Autor

 Philipp Schwehm

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