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Niedersächsische Krankenhausgesellschaft

Kritik an Neuregelung der Notfallversorgung

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Die Niedersächsische Krankenhausgesellschaft (NKG) hat ein Positionspapier vorgelegt, in dem sie ihre Forderungen zur Sicherung einer qualitativ hochwertigen Krankenhaus-Versorgung darstellt. NGK-Vorsitzender Hans-Heinrich Aldag kritisierte auf der Mitgliederversammlung, dass der Bund immer mehr Einfluss auf die Krankenhausplanung der Länder nehme und dass die Besonderheiten eines Flächenlandes wie Niedersachsen so nicht berücksichtigt würden, heißt es in einer Pressemitteilung. Die geplante Neuregelung der Notfallversorgung mit einem bundeszentralen Konzept führe in Niedersachsen dazu, dass circa 60 Prozent der Krankenhäuser von der neu definierten Notfallversorgung ausgeschlossen würden. Verbandsdirektor Helge Engelke: "Die Krankenhäuser in Niedersachsen werden weiterhin dafür kämpfen, dass auch in Zukunft in ganz Niedersachsen eine gute Versorgung gewährleistet ist." 

Weitere Forderungen aus dem Positionspapier (Auswahl):

  • Eine deutliche Anhebung der Einzel- und Pauschalförderung sowie eine Erhöhung des Landesbasisfallwerts.
  • Auch das Thema Gehalt sei nicht zu vernachlässigen, denn die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessere die Attraktivität des Arbeitgebers Krankenhaus. Dies werde allerdings durch den Sparkurs der Krankenkassen verhindert, betonte der Vorsitzender Aldag.
  • Fachkräftemangel könne nur durch eine steigende Zahl an Auszubildenden behoben werden, durch ausreichende Investitionen in die Ausbildungsstätte.
  • Vorgaben für Personaluntergrenzen sollen nur eingeführt werden, "wenn diese objektiv umsetzbar sind"; dabei entstehende Mehrkosten müssten von den Krankenkassen übernommen werden. 

Das gesamte Positionspapier finden sie hier. 

Autor

 Philipp Schwehm

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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