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Baden-Württemberg will insbesondere „leistungsfähige“ Kliniken fördern

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Baden-Württembergs Ge­sund­heits­mi­nis­ter Manne Lucha (Grüne) will vor allem leistungsfähige Klinken bei Bauprojekten unterstützen. „Wir wollen heute Kliniken und Standorte fördern, die auch in 20 Jahren noch am Markt sein können“, sagte er gestern in Stuttgart, wie die Online-Ausgabe des Ärzteblattes berichtet. Krankenhäuser mit kleinteiligem Angebot kämen oft nicht aus den roten Zahlen heraus. Wenn es Schließungen gebe, würden aber Krankenkassen, Kassenärztliche Vereinigung, Träger und Land für eine weitere medizinische Versorgung in ambulanter Form sorgen, so Lucha.

Bei der Landesförderung gehe es nicht darum, nur noch große Kliniken in den Ballungsräumen zu fördern, erklärte Lucha per Pressemitteilung. Es würden Bauvorhaben in Großstädten ebenso wie in Mittelstädten und im ländlichen Raum unterstützt. Ziel der Gesundheitspolitik des Landes sei es, die Krankenhäuser in die Lage zu versetzen, eigenständig zu arbeiten und langfristig überlebensfähig zu sein. Dazu gehöre es einerseits, Schwerpunkte zu bilden und die medizinischen Kompetenzen und unterschiedlichen Disziplinen in einer größeren, leistungsfähigeren Klinik zu bündeln. Andererseits gehöre dazu auch, dass sich Krankenhausträger manchmal gezwungen sähen, kleinere Krankenhausstandorte im Land zu schließen.

Lucha gab gestern Details zum Jahreskrankenhausbauprogramm 2018 des Landes bekannt. Der Ministerrat hatte gestern das Programm beschlossen, das ein Volumen von 235 Millionen Euro hat. Der Anmeldebestand aller baureifen Förderanträge hat sich gegenüber dem Vorjahr jedoch erhöht, wie bereits zuvor bekannt geworden war.

Autor

 Hendrik Bensch

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