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Drohne liefert Medikamente und Blutkonserven

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Das US-Start-up Zipline fliegt seit eineinhalb Jahren mittels Drohnen Blut- und Plasmakonserven zu Kliniken in abgelegenen Regionen in Ruanda und Tansania. Wie die Online-Ausgabe der Deutschen Apotheker-Zeitung (DAZ) berichtet, will das Unternehmen, an dem unter anderem Google, Yahoo-Gründer Jerry Yang und Microsoft-Mitgründer Paul Allen beteiligt sind, seinen Lieferservice auf Arzneimittel, wie Impfstoffe, HIV- und Malaria-Medikamente, ausweiten. Zipline plant dafür „pro Tag bis zu 2.000 Lieferungen per Drohne zu tätigen und mehr als 1.000 Gesundheitseinrichtungen anzufliegen“.

Das Start-up baut die bis zu 130 km/h schnellen und mit einer großen Liefertasche versehenen Drohnen selbst, wie die DAZ berichtet. Bislang sind für den bisherigen Zipline-Lieferservice 15 Drohnen im Einsatz. Benötigen Klinikärzte auf dem Land ein Produkt, schicken sie via Mobile eine Kurznachricht an Zipeline. Unmittelbar danach wird eine Drohne bepackt, die die gewünschte Ware „mit einem Mini-Fallschirm über einem vereinbarten Ort“ abwirft. Über eine Textnachricht an die Klinik-Mitarbeiter wird der Abwurf der Ware bestätigt. Bislang wurden nach Unternehmensangaben in Ruanda mehr als 4.000 Flüge absolviert.

Um auch in den USA solche Auslieferungen zu ermöglichen, arbeite die US-Flugbehörde FAA aktuell an Regulierungen für sicheren Drohnenverkehr, schreibt die DAZ weiter. Einige US-Staaten wollen sich an der Entwicklung beteiligen – mit dem Ziel Blutkonserven und eilige Arzneimittel schnell auszuliefern.

Autor

 Mark Sleziona

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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