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Nach Amokfahrt

Münsteraner Kliniken im Großeinsatz

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Nach der Amokfahrt in der Innenstadt von Münster am Samstag versorgen die Kliniken in der westfälischen Stadt weiterhin mehrere Verletzte. Am Universitätsklinikum Münster (UKM) wurden gestern noch sieben Patienten stationär versorgt, teilte das UKM mit. „Wir haben innerhalb kürzester Zeit 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Klinikum einsatzbereit gehabt und waren bereit, 15 Schwerstverletzte zu versorgen“, sagte Michael Raschke, Direktor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie und stellvertretende Ärztliche Direktor des UKM. Zudem wurden zwei schwerstverletzte Opfer im Clemenshospital und ein weiteres in der Raphaelsklinik behandelt.

Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet (CDU), bedankte sich gestern im Namen des Landes für den „professionellen Einsatz“ aller Einsatzkräfte am UKM, „die binnen kürzester Zeit mobilisiert werden konnten, um schnell und wirksam helfen zu können“, teilte die Uniklinik mit. In der Raphaelsklinik und im Clemenshospital sprachen Klinik-Verantwortliche ihren Mitarbeitern für den Einsatz ihren Dank aus. „Die Geschäftsführung dankt allen Mitarbeitern sehr herzlich für ihr großes Engagement und die Welle der Hilfsbereitschaft. Auch die Kommunikation mit den Einsatzkräften lief vorbildlich!“, teilte die Geschäftsführung der Trägergesellschaft Alexianer Misericordia am Tag nach der Amokfahrt mit.

In beiden Kliniken waren unmittelbar nach dem Bekanntwerden der Amokfahrt zahlreiche Mitarbeiter spontan zur Arbeit erschienen, um ihre Kollegen zu unterstützen. Unter ihnen waren neben Ärzten und Pflegenden auch Techniker, Verwaltungsmitarbeiter und Vertreter der Klinikseelsorge, teilte die Trägergesellschaft mit. Selbst medizinisch geschulte Bürger, die nicht in den beiden Kliniken arbeiten, hätten sich telefonisch gemeldet, um ihre Hilfe anzubieten. Zum Teil kamen Bürger mit Lebensmitteln in die Kliniken, um die Helfer zu unterstützen.

Die Verletzten waren am Samstag in die Kliniken gebracht worden, nachdem ein 48-Jähriger mit einem Kleinbus in der Münsteraner Innenstadt in eine Gruppe von Menschen gefahren war. Zwei Menschen starben dabei, rund 20 wurden schwer verletzt. Der Täter erschoss sich unmittelbar danach.

Autor

 Hendrik Bensch

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