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Wegen hoher Rückstellungen

Klinikum Oldenburg mit Millionendefizit

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Das Klinikum Oldenburg wird laut einem Medienbericht für das vergangene Jahr ein Defizit in Höhe von mehreren Millionen ausweisen. Wie die Nordwest-Zeitung berichtet, wird das Minus für das Jahr 2017 bei 18 Millionen Euro liegen. Dies gehe aus Unterlagen hervor, über die der Finanzausschuss der Stadt in seiner jüngsten Sitzung beraten hat. Für dieses Jahr sieht der Wirtschaftsplan des Klinikums nach NWZ-Angaben ein Defizit von drei Millionen Euro vor.

Gegenüber der NWZ begründete Klinikum-Geschäftsführer Dirk Tenzer das Minus für das Jahr 2017 mit hohen Rückstellungen. Es beruhe neben gesperrten Kapazitäten aufgrund von Fachkräftemangel überwiegend auf Rückstellungen im Zusammenhang mit dem Wirken eines früheren Chefarztes und den Klinikmorden des Ex-Pflegers Niels H.

Kürzlich hatte das Klinikum den Startschuss für umfangreiche Neubauprojekte gegeben. Dabei sind in einem Neubau fünf zusätzliche OP-Säle und ein Herz-OP mit Angiographieanlage (Hybrid-OP) geplant. Für die dann insgesamt 16 OP-Säle wird ein neuer zentraler Aufwachraum für die Betreuung der Patienten vor und nach der Operation geschaffen. Auf gleicher Ebene ist die Funktionsdiagnostik der Kardiologie mit Herzkatheter vorgesehen. Zudem sollen in einem weiteren Neubau die Geburtsmedizin und die Frühgeborenenversorgung unter einem Dach untergebracht werden. Der Neubau sei notwendig, da die bisherige Entbindungsstation am Klinikum für die steigenden Geburtenzahlen zu klein geworden sei. Zudem soll ein Zentrallabor entstehen, das die klinische Diagnostik räumlich zusammenführen soll. Die Neubauprojekte haben einen Umfang von rund 160 Millionen Euro.

Autor

 Hendrik Bensch

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