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Tarifeinigung

Rhön: 5,4 Prozent mehr für Klinik-Ärzte

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Der Marburger Bund hat sich mit der Rhön-Klinikum AG auf einen neuen Tarifabschluss verständigt. Demnach steigen die Ärztegehälter um insgesamt 5,4 Prozent in drei Stufen. Rückwirkend zum 1. Januar 2018 werden die Entgelte um 2,3 Prozent erhöht. Zum 1. März dieses Jahres  werden sie um weitere zwei Prozent, zum 1. Januar 2020 um 1,1 Prozent steigen.

Zudem einigten sich die Verhandlungspartner auf eine neue Stufe 3 in der Entgeltgruppe Ä3 (Oberärzte). Sie liegt zukünftig 400 Euro oberhalb der bisherigen Endstufe 2. Zudem wird es ab Anfang kommenden Jahres nur noch zwei statt drei Bereitschaftsdienststufen geben. Diese werden dann mit 60 beziehungsweise 80 Prozent bewertet.

Teil der Vereinbarung ist zudem eine Regelung zum Umgang mit dem Tarifeinheitsgesetz. Danach sind trotz der Regelungen zum Tarifeinheitsgesetz die Tarifverträge des Marburger Bundes für die Ärzte in den Einrichtungen der Rhön-Klinikum AG allein anwendbar. Eine ähnliche Vereinbarung hatte die Ärztegewerkschaft auch mit Sana und Asklepios geschlossen. Hintergrund ist die Vereinbarung zwischen dem Marburger Bund und Verdi. Danach müssen beide Gewerkschaften jeweils wirksame Tarifverträge mit den Arbeitgebern abschließen können.

Autor

 Hendrik Bensch

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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