250
Passwort vergessen

Investitionen

Gutachter empfehlen Spahn umfassende Reform der Klinikfinanzierung

  • News des Tages

Da die Kliniken in Deutschland fortlaufend unterfinanziert sind, sollte die Bundesregierung die Förderung grundlegend ändern. Das schlagen Gutachter des RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in einer Untersuchung für das Bundesgesundheitsministerium vor, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Nach Ansicht der Wissenschaftler soll der Bund jedes Jahr 2,3 Milliarden und die Länder 1,6 Milliarden Euro zusätzlich zahlen. Zudem schlagen sie eine teilweise Umsatzsteuerbefreiung vor. Durch die Reformmaßnahmen ließe sich die Qualität der Versorgung, insbesondere auch in der Notfallversorgung, verbessern, heißt es in dem Bericht.

Hintergrund für die Vorschläge ist die große Finanzierungslücke bei den Klinikinvestitionen. Die Länder zahlen nur die Hälfte der auf 5,4 Milliarden Euro geschätzten nötigen, jährlichen Investitionen in Gebäude und medizinische Großgeräte, so die Gutachter. 2015 habe die Förderlücke deshalb 2,6 Milliarden Euro betragen. Im Vergleich mit dem Ausland lägen die Krankenhausinvestitionen deutlich hinter denen in Dänemark, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Italien, Japan und Australien.

Das Konzept liegt seit Anfang Dezember im Gesundheitsministerium vor. Wenn es nach den Wissenschaftlern ginge, solle Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) noch in diesem Jahr mit den Reformen starten.

Autor

 Hendrik Bensch

Zur Übersicht

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Mit unserem täglichen Newsletter informieren wir bereits rund 10.000 Empfänger über alle wichtigen Meldungen aus den Krankenhäusern und der Gesundheitsbranche

Unsere Zeitschriften

f&w

Pflege und Krankenhausrecht

Meinung: Orientierungswert

Orientierungswert von Andreas Beivers

Brutto gleich Netto

  • Orientierungswerte

Orientierungswert von Bernadette Rümmelin

Gewagtes Experimentierfeld Notfallversorgung

  • News des Tages

Orientierungswert von Susanne Müller

Mut im Schatten der Koalitionskrisen

  • Orientierungswerte

Empfehlung der Redaktion

Weitblick und Menschennähe: f&w gedenkt Michael Philippi mit Nachrufen des langjährigen Chefredakteurs Stefan Deges sowie des BDPK und öffnet das Archiv für Philippis Artikel aus der ersten f&w-Ausgabe aus dem Jahr 1984

Kontakt zum Kundenservice

Rufen Sie an: 0 56 61 / 73 44-0
Mo - Fr 08:00 bis 17:00 Uhr

Senden Sie uns eine E-Mail:
info@bibliomedmanager.de

Häufige Fragen und Antworten finden Sie im Hilfe-Bereich