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Geschäftsjahr 2017

Vivantes steigert Gewinn deutlich

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Deutschlands größter kommunaler Krankenhauskonzern Vivantes hat im vergangenen Jahr ein Jahresergebnis von 21,4 Millionen Euro erzielt. Das sind 8,2 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Auch beim Umsatz konnte der Krankenhauskonzern zulegen, gab Vivantes heute bekannt. Die Erlöse stiegen von 1,16 Milliarden Euro im Jahr 2016 auf 1,24 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. Mit Vera Gäde-Butzlaff hat der kommunale Klinikkonzern zudem eine neue Aufsichtsratsvorsitzende, teilte das Unternehmen mit.

Der Gewinnanstieg ist insbe­sondere auf Einmaleffekte zurückzuführen: Zum einen wirkte sich der Abschluss der Budgetvereinbarungen für 2015 für die Somatik und Psychiatrie in Höhe von 20,9 Millionen Euro positiv aus. Zum anderen sorgte der Verkauf von Grundstücksteilen in Höhe von 6,6 Millionen Euro für ein Plus. Einen leichten Anstieg verzeichnete der größte deutsche kommunale Gesundheitsversorger auch bei den Fallzahlen: 2017 wurden 245.618 Patienten stationär behandelt – rund 2.000 mehr als ein Jahr zuvor. Im ambulanten Bereich waren es 332.113 Fälle (2016: 331.873). Mit Blick auf das Personal kündigte Vivantes heute an, seine Ausbildungsplätze für die Gesundheits- und Krankenpflege sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zu verdoppeln.

Bereits gestern Abend hatte das Unternehmen bekanntgegeben, dass Vera Gäde-Butzlaff ab sofort an die Spitze des Aufsichtsrats rückt. Sie wird somit Nachfolgerin von Peter Zühlsdorff. Gäde-Butzlaff war bis vor Kurzem Vorstandsvorsitzende des Berliner Energieversorgers Gasag. Zuvor war die Managerin mehrere Jahre Chefin der Berliner Stadtreinigungsbetriebe.

Autor

 Hendrik Bensch

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