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G-BA

Künftig auch Sicherstellungszuschläge für Geburtshilfe

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Künftig können Krankenhäuser auch für Abteilungen der Geburtshilfe und Gynäkologie einen Sicherstellungszuschlag erhalten. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag beschlossen. Bisher waren solche Zuschläge nur für die Fachabteilungen Innere Medizin und Chirurgie, die zur Versorgung von Notfällen der Grund- und Regelversorgung geeignet sind, möglich.
„Allerdings wird ein Sicherstellungszuschlag nur dann gezahlt, wenn innerhalb der Geburtshilfe bestimmte Qualitätsstandards erfüllt werden“, schränkte der unparteiische G-BA-Vorsitzende Josef Hecken im Anschluss an den Beschluss ein. Bei der Entscheidung habe insbesondere im Vordergrund gestanden, in der Fläche eine qualitativ möglichst hochwertige medizinische Versorgung für Mutter und Kind sicherzustellen.

Im Interview mit „f&w führen und wirtschaften im Krankenhaus“ bezeichnet Gerald Gaß, Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), den Beschluss als „völlig untauglich“. Bei den bisher bereits möglichen Sicherstellungszuschlägen sei „nichts passiert“. Ursprünglich wollte der G-BA die Zahl der zuschlagsberechtigten Häuser von vier auf 80 erhöhen. 

Autor

Dr. Stephan Balling

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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