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Geschäftszahlen 2017

Sana Kliniken wollen unabhängiger werden

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Die Sana Kliniken AG ist im vergangenen Jahr weiter gewachsen. Zugleich kündigte Vorstandsvorsitzender Thomas Lemke in einer Pressemitteilung die horizontale Erweiterung des Geschäftsmodells und die noch stärkere Vernetzung der Häuser untereinander an. Im Video-Interview mit BibliomedManager hatte sich Lemke bereits über die wegweisenden Entwicklungen der Klinikbranche und seinen Unternehmens geäußert. Der Umsatz des drittgrößten privaten deutschen Klinikbetreibers verbesserte sich laut Presseinformation auf 2,57 Milliarden Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 6,9 Prozent verglichen mit 2016 (2,4 Milliarden Euro). Das operative Ergebnis (EBITDA) stieg 2017 um 1,9 Prozent auf 225,9 Millionen Euro an. 

„Wir haben wichtige Schritte bei der horizontalen Erweiterung unserer Geschäftsmodells gemacht und uns auf den aus unserer Sicht relevanten Zukunftsfeldern, wie etwa der Digitalisierung maßgeblich weiterentwickelt“, sagte Lemke. Der Markt für Neuakquisitionen sei jedoch nach wie vor kaum in Bewegung. Ein organisches Wachstum stehe immer im Fokus, dieses komme aber nicht von alleine und man dürfe sich nicht darauf verlassen, dass andere die Bedingungen dafür verbessern. "Sana denkt hier vor und will sich autarke Wachstumsräume schaffen, um von den Entscheidungen Dritter unabhängiger zu werden“, so Lemke. Die Kooperation der Häuser beispielsweise bei der Pathologie verbessere nicht nur die medizinische Versorgung der Patienten. "Aus solchen Netzwerken ergeben sich finanzielle Spielräume, die in einem ersten Schritt zu wirtschaftlichen Synergien innerhalb des Verbundes führen, in einem weiteren Schritt aber eben auch eine Öffnung des Modells für andere Kliniken ermöglichen und damit aus der Vernetzung auch eine Dienstleistung machen."

Ende 2017 zählte Sana insgesamt 53 Kliniken. Belastend wirkten sich im vergangenen Jahr nach Unternehmensangaben die hohen Sanierungskosten in Folge von Akquisitionen aus. Neu zur Gruppe hinzugekauft wurden das Dreifaltigkeits-Krankenhaus in Köln, die Schreiber-Klinik in München Bogenhausen, die Fachklinik für geriatrische Rehabilitation in Zwenkau und das DRK-Krankenhaus in Middelburg. Anfang April hatte BibliomedManager darüber berichtet, dass das Gehalt der Ärzte bei der Sana Gruppe um 5,3 Prozent steigt. 

 

 

 

Autor

 Philipp Schwehm

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