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Generikahersteller

Fresenius sagt Akorn-Kauf ab

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Der Gesundheitskonzern Fresenius hat seine Übernahmevereinbarung mit dem US-Generikahersteller Akorn gekündigt. Wie das Unternehmen mitteilte, habe Akorn die Vollzugsvoraussetzungen nicht erfüllt. Unter anderem lägen „schwerwiegende Verstöße“ gegen Vorgaben der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA vor, teilte Fresenius mit.

Die Verstöße seien im Rahmen einer unabhängigen Untersuchung gefunden worden, gab der Medizinkonzern bekannt. Fresenius habe daraufhin Akorn angeboten, die Entscheidung aufzuschieben, um dem Unternehmen weitere Gelegenheit zu geben, die eigene Prüfung abzuschließen und Fresenius zusätzliche Informationen bereitzustellen. Akorn habe dieses Angebot abgelehnt. Der Generikahersteller hat nun gegen die Kündigung bei einem US-Gericht eine Beschwerde eingereicht.

Fresenius hatte im vergangenen Jahr ein Übernahmeangebot in Höhe von insgesamt 4,75 Milliarden US-Dollar vorgelegt. Akorn ist Hersteller und Anbieter verschreibungspflichtiger und rezeptfreier Arzneimittel. Zu den Produkten zählen neben intravenös zu verabreichenden Arzneimitteln auch Cremes, Salben und Gels, sterile Augenarzneimittel sowie Flüssigmedikamente für Mund, Nase, Ohr und die Atemwege.

Autor

 Hendrik Bensch

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