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Notfallversorgung

SPD: Brandenburger Kliniken nicht von Notfall-Beschluss betroffen

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Der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur stationären Notfallversorgung wird nach Ansicht der SPD-Landtagsfraktion keine Auswirkungen auf die Kliniken in dem Bundesland haben. Man gehe davon aus, dass alle Standorte, die derzeit eine entsprechende Versorgung anbieten, dies auch weiterhin gewährleisten könnten, sagte die SPD-Gesundheitsexpertin Sylvia Lehmann am Dienstag, berichtet die Märkische Allgemeine. Die Planungsbehörden der Länder dürften entscheiden, welche Kliniken medizinisch erforderlich seien. Daher könnten alle Standorte bestehen bleiben. Nach Angaben der SPD-Fraktion bieten von den mehr als 50 Krankenhäusern im Land bis auf wenige Ausnahmen alle eine stationäre Notfallversorgung an.

Der G-BA hatte in der vergangenen Woche ein System für eine gestufte stationäre Notfallversorgung gegen die Stimmen der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) beschlossen. Voraussetzung für Zuschläge ist künftig unter anderem, dass ein Patient innerhalb von 30 Minuten von einem Facharzt versorgt werden muss. Kliniken sollen zudem nur noch dann Zuschläge erhalten, wenn sie sich bemühen, mit den niedergelassenen Ärzten zusammenzuarbeiten. Die Landesregierungen haben jedoch ein Einspruchsrecht gegen die Einstufung von Kliniken durch den G-BA und die Krankenkassen.

Autor

 Hendrik Bensch

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