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Kliniken Frankfurt-Main-Taunus

Defizit für Höchster Standort fast halbiert

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Die Kliniken Frankfurt-Main-Taunus (FMT) haben eine gemischte Bilanz für das vergangene Geschäftsjahr vorgelegt. Das Klinikum Frankfurt Höchst hat sein operatives Ergebnis gegenüber 2016 um etwa zwei Millionen Euro verbessert und damit sein Defizit fast halbiert, teilten die Kliniken mit. Die Kliniken des Main-Taunus-Kreises hingegen verbuchten einen operativen Verlust von rund 2,5 Millionen Euro. Insgesamt blieb somit das operative Jahresergebnis des Klinikkonzerns mit einem Defizit von fünf Millionen Euro in etwa in der Größenordnung des Vorjahrs.

Für das Klinikum Frankfurt Höchst setzt sich somit der positive Trend fort: Bereits 2016 konnte dort das Defizit gegenüber dem Vorjahr halbiert werden. In den Kliniken des Main-Taunus-Kreises, in Bad Soden und Hofheim, blieb das operative Jahresergebnis jedoch hinter den Erwartungen zurück. Grund hierfür seien zum einen höhere Personalkosten gewesen. Sie stiegen wegen höherer Tariflöhne und mehr Personal gegenüber dem Vorjahr um acht Prozent. Zum anderen hätten in der Psychiatrie und Psychosomatik Erlöse in Höhe von etwa 1,8 Millionen Euro nicht erzielt werden können, teilten die FMT-Kliniken mit. Bauliche Probleme in Hofheim und ein fehlender Bescheid des Landes Hessen zur psychosomatischen Versorgung gesetzlich versicherter Patienten hätten zu deutlichen Mindereinnahmen geführt. Die Geschäftsführung sei jedoch optimistisch, diese Erlöse im Jahre 2018 zu erzielen, da die Probleme inzwischen gelöst wurden und die Genehmigungen vorliegen.

Auch für den gesamten Klinikkonzern zeigt sich die Geschäftsführung optimistisch. Die FMT-Kliniken wollen „kurzfristig“ ein ausgeglichenes Ergebnis und in den Folgejahren ein Ergebnis vor Abschreibung, Zinsen und Steuern (EBITDA) in Höhe von drei bis vier Prozent erreichen. Hierzu sollen zusätzliche Leistungen in den Bereichen Wirbelsäulen- und Neurochirurgie sowie Psychosomatik beitragen. „Alles in allem befinden sich die Kliniken Frankfurt-Main-Taunus auf Kurs“, so der Vorsitzende der Geschäftsführung, Martin Menger. Er hat erst Mitte Februar den neu geschaffenen Posten übernommen.

Autor

 Hendrik Bensch

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