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Stationäre Notfallversorgung

Intensivmediziner zu G-BA-Beschluss: „Schritt in die richtige Richtung“

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Die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) hat den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur stationären Notfallversorgung begrüßt. „Der Beschluss des G-BA ist ein Schritt in die richtige Richtung“, so DGIIN-Präsident Reimer Riessen. Die neuen Vorgaben gewährleisteten auch in Zukunft eine zügige und qualitativ hochwertige Notfallversorgung, so Riessen. Mit Blick auf zusätzliche Vorgaben, zeigte sich Riessen erfreut, dass die Intensivmedizin gestärkt und auch als Teil der Notfallversorgung betrachtet werde.

Der G-BA-Beschluss sieht unter anderem vor, dass Krankenhäuser künftig in der Basisstufe der Notfallversorgung weitere Vorgaben erfüllen müssen: Neben einer Station für Innere Medizin und einer Station für Chirurgie müssen sie künftig auch über eine Intensivstation mit mindestens sechs Betten verfügen. Um einen Zuschlag für die Notfallversorgung zu erhalten, muss zudem in Zukunft ein Facharzt innerhalb von 30 Minuten einen Patienten versorgen können. Ärzte und Kliniken haben das Konzept scharf kritisiert.

Angesichts des Mehraufwands für manche Kliniken forderte der DGIIN-Präsident die Bundesländer auf, Krankenhäuser stärker finanziell zu fördern. Dies gelte insbesondere für ländliche Gebiete. Die Länder sollten nun Investitionsschwerpunkte bei den Krankenhäusern mit einer Notfallversorgung setzen. „Das ist ein wichtiger Teil der Daseinsvorsorge“, so Riessen. Die größte Herausforderung für die Zukunft sehe die DGIIN darin, wie man die stationäre Notfallmedizin mit den integrierten Notfallzentren an den Kliniken und den Rettungsdienst miteinander verbinden könne.

Autor

 Hendrik Bensch

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