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Stationäre Notfallversorgung

Notaufnahmen in Thüringen sollen alle erhalten bleiben

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Der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur stationären Notfallversorgung scheint für die Kliniken in Thüringen keine negativen Auswirkungen zu haben. Wie die Thüringer Allgemeine berichtet, ist das Gesundheitsministerium in dem Bundesland davon überzeugt, dass im Freistaat keine Notaufnahme schließen muss. Der G-BA-Beschluss räume den Ländern Möglichkeiten ein, um die Notfallversorgung zu sichern, sagte ein Ministeriumssprecher der Zeitung. Das Land werde davon Gebrauch machen.

Der G-BA hatte im April ein System für eine gestufte stationäre Notfallversorgung beschlossen. Voraussetzung für Zuschläge ist künftig unter anderem, dass ein Patient innerhalb von 30 Minuten von einem Facharzt versorgt werden muss.

Thüringen könnte nun beispielsweise die Kliniken im Krankenhausplan als für die Notfallversorgung notwendig ausweisen, erklärte der Sprecher. Genaueres könne aber erst gesagt werden, wenn feststehe, welche Krankenhäuser auf welcher Stufe der Notfallversorgung teilnehmen. Das Ministerium stimme sich derzeit zur Umsetzung des Beschlusses mit der Landeskrankenhausgesellschaft ab. Wie kürzlich bekannt geworden war, könnten auch die Klinik-Standorte in Brandenburg von dem Beschluss unberührt bleiben.

Autor

 Hendrik Bensch

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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