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Geburtshilfe

DKG: Viele Entbindungsabteilungen gefährdet

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Angesichts eines weiteren Rückgangs von Geburtsstationen in Deutschland hat die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) Änderungen bei der Finanzierung der Geburtshilfe eingefordert. Es gebe weiterhin viele Abteilungen, die aus wirtschaftlichen Gründen gefährdet seien, teilte die DKG am Freitag mit. „Es muss dringend gegengesteuert werden, wenn wir die wohnortnahe Geburtshilfe dauerhaft sicherstellen wollen“, so der DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum.

In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass die Zahl der Krankenhäuser mit Entbindungsabteilungen weiter gesunken ist. Zwar seien mittlerweile auch Sicherstellungszuschläge für Geburtsabteilungen beschlossen worden, so Baum. Die Voraussetzungen, die dafür erfüllt sein müssen, seien aber viel zu streng. So wurde beispielweise festgelegt, dass nur Krankenhäuser in einem Gebiet mit maximal 20 Frauen im gebärfähigen Alter pro Quadratkilometer den Sicherstellungszuschlag beantragen können. Zudem sollen nur die  Krankenhäuser Gelder erhalten, die insgesamt ein Minus aufweisen. Nach Ansicht der DKG wird dies dazu führen, dass nur sehr wenige Kliniken einen Zuschlag erhalten werden. DKG-Hauptgeschäftsführer Baum fordert daher: „Alle Geburtsabteilungen, die aufgrund der systematischen Unterfinanzierung über das Fallpauschalensystem in finanzielle Schwierigkeiten kommen, müssen das Recht haben, einen Zuschlag mit den Krankenkassen zu vereinbaren“.

Autor

 Hendrik Bensch

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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