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Baden-Württemberg

Immer mehr Klinikverbünde im Minus

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Die finanzielle Lage der größten Klinikverbünde in Baden-Württemberg hat sich 2016 leicht verbessert. Gleichzeitig sind mehr Verbünde in die roten Zahlen gerutscht. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung von Roland Berger. Die Unternehmensberatung hat sich hierfür die Geschäftszahlen der 30 größten Krankenhausverbünde in dem Bundesland angeschaut. Demnach verringerte sich ihr Minus insgesamt um 22 Millionen Euro auf 132 Millionen Euro. Jedoch gab es mehr Verbünde mit einem negativen Jahresergebnis. 60 Prozent schlossen das Geschäftsjahr 2016 mit einem Minus ab.

Laut der Untersuchung ist die finanzielle Lage insbesondere bei Krankenhausverbünden mit einem öffentlich-rechtlichen Träger schwierig. Über 90 Prozent der Kliniken erwirtschafteten keinen Gewinn. Unabhängig von der Trägerschaft sind zudem die Verbindlichkeiten weiter gestiegen. Sie erhöhten sich um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr auf ein Rekordniveau von 3,5 Milliarden Euro.

Auch der Ausblick fällt überwiegend negativ aus, wie bereits im vergangenen Jahr eine Umfrage der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft ergeben hat. So gingen nur 16 Prozent von einer besseren wirtschaftlichen Lage aus. 45 Prozent erwarten eine schlechtere Entwicklung. 

Autor

 Hendrik Bensch

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