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Verbund mit städtischen Kliniken

Köln: Uniklinik weiterhin an Zusammenschluss interessiert

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Trotz der finanziellen Schwierigkeiten der städtischen Kliniken in Köln spricht sich der Vorstandsvorsitzende des Kölner Universitätsklinikums weiterhin für einen Verbund aus. Er hoffe, dass das Verfahren zügig vorangehe, sagte Edgar Schömig im Interview mit der Kölnischen Rundschau. Möglichst bald solle der Due-Diligence-Prozess starten, bei dem er einen genaueren Einblick in die wirtschaftlichen Daten der städtischen Kliniken erhalten möchte. „Danach werden wir weitersehen“, so Schömig.

Der Vorstandsvorsitzende der Uniklinik betonte im Interview die Vorteile eines Zusammenschlusses. Durch einen Verbund ließe sich die Versorgung der Patienten in Köln „gewaltig verbessern“. „Wir könnten Ressourcen bündeln und etwa bei schwersten Erkrankungen viel schneller neue Therapien zur Verfügung stellen“, so Schömig. Die städtischen Kliniken wären „mit ihren exzellenten medizinischen und pflegerischen Leistungen sowie ihrem Schwerpunkt im Rechtsrheinischen samt Potenzial für bauliche Erweiterungen ein idealer Partner“. Vorbedingung für einen Zusammenschluss sei jedoch weiterhin eine Mehrheitsbeteiligung für das Uniklinikum.

Die städtischen Kliniken schreiben seit Jahren rote Zahlen. Kürzlich wurde bekannt, dass sich die finanzielle Situation weiter zugespitzt hat. Der Klinik-Geschäftsführer Roman Lovenfosse-Gehrt wurde daraufhin entlassen. Auch der mögliche Klinik-Zusammenschluss ist seitdem fraglich, da sich nun anscheinend zahlreiche Ratsmitglieder gegen einen Verbund aussprechen.

Autor

 Hendrik Bensch

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