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E-Health

Merkel stellt elektronische Gesundheitskarte infrage

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In der Bundesregierung wachsen die Zweifel, ob die seit mehr als zehn Jahren in Aufbau befindliche Telematik-Infrastruktur noch der richtige Weg ist. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Gesundheitsminister Jens Spahn offenkundig freie Hand gegeben, das Projekt der elektronischen Gesundheitskarte zu beenden. „Wir haben jetzt ein zehn-, elfjähriges Experiment mit der Gesundheitskarte gemacht“, sagte Merkel laut Medienberichten am Mittwoch auf einer Konferenz mit CDU-Kreisvorsitzenden in Berlin. Sollte Minister Spahn zu dem Schluss kommen, dass die eGK nicht mehr die passende technische Lösung für die Zukunft und ein „ganz neuer Ansatz“ nötig sei, dann habe sie ihm „freie Hand“ gegeben.

In der Fachwelt mehren sich die Stimmen nach einem Aus für das Projekt. AOK-Chef Martin Litsch beispielsweise hält die eGK für „gescheitert“. Bereits im Oktober 2017 hatte sich der ehemalige Gematik-Geschäftsführer Arno Elmer im Rahmen der Titelstrecke „Digitaler Aufbruch“ des Magazins „f&w führen und wirtschaften im Krankenhaus“ für ein Ende der bisherigen Struktur ausgesprochen. In der Ausgabe finden sich 20 konkrete Vorschläge für einen digitalen Aufbruch im deutschen Gesundheitssystem. 

Autor

Dr. Stephan Balling

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Foto: GettyImages/Faysal Ahamed

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