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Digitalisierung

Spahn: Gesundheitskarte nur eine mögliche Lösung

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Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich mit Blick auf den Zugang zu Gesundheitsdaten für Alternativen zur elektronischen Gesundheitskarte (eGK) ausgesprochen. Die Karte sei nur eine mögliche Lösung für den Zugang, sagte Spahn der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.). Sie sei aber „nicht die attraktivste für Patienten“. Diese wünschten sich einen schnellen, einfachen und sicheren Zugriff auf ihre Gesundheitsdaten, am liebsten per Handy. „Das sollten wir ermöglichen“, so Spahn. Bis zur parlamentarischen Sommerpause will der Gesundheitsminister nun Vorschläge für den weiteren Umgang mit der Gesundheitskarte vorlegen.

In der vergangenen Woche hatte sich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel dafür ausgesprochen, über Alternativen nachzudenken. Sollte Spahn zu dem Schluss kommen, dass die eGK nicht mehr die passende technische Lösung und ein „ganz neuer Ansatz“ nötig sei, dann habe sie ihm „freie Hand“ gegeben. Kritik an der Änderung der Pläne kam nun hingegen vonseiten der SPD. „Die Karte ist zwar eine Never-ending-story“, so Gesundheitspolitikerin Hilde Mattheis. „Aber die damit zu beenden, dass man zurück auf null geht, das ist nicht der richtige Weg.“

Autor

 Hendrik Bensch

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