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Kommunale Krankenhäuser

Lahn-Dill-Kliniken erwerben Beteiligung am Kreiskrankenhaus Weilburg

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Das Kreiskrankenhaus Weilburg (Kreis Limburg-Weilburg) und die Lahn-Dill-Kliniken (Lahn-Dill-Kreis) wollen künftig enger zusammenarbeiten. Die Lahn-Dill-Kliniken haben im Zuge dessen eine Beteiligung in Höhe von neun Prozent am Kreiskrankenhaus Weilburg erworben, teilten die Lahn-Dill-Kliniken mit. Ziel sei es, die kommunale Trägerschaft zu stärken.

Eine engere Zusammenarbeit sei unter anderem vor dem Hintergrund einer unzureichenden Finanzierung der Krankenhäuser, stetig steigenden Kosten und des Fachkräftemangel wichtig, erklärten die beiden Landkreise. Durch die Kooperation soll unter anderem die radiologische Versorgung am Kreiskrankenhaus Weilburg sichergestellt werden. „Wir sehen außerdem großes Potential im Ausbau der teleradiologischen und weiteren telemedizinischen Versorgung, auch hier werden wir zukünftig eng zusammenarbeiten“, so Peter Schermuly, Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses Weilburg.

Die beiden Partner wollen außerdem künftig nicht nur bei der Informationstechnologie zusammenarbeiten. Auch beim Controlling und bei Budgetverhandlungen mit den gesetzlichen Krankenkassen wollen sie enger kooperieren. „Wir erwarten außerdem, dass wir die Attraktivität unserer Krankenhäuser für Fachpersonal noch einmal deutlich steigern können, da wir gemeinsam ein größeres Spektrum mit mehr Entwicklungsmöglichkeiten vorhalten können“, so Richard Kreutzer, Geschäftsführer der Lahn-Dill-Kliniken. Dies sei angesichts des Fachkräftemangels ein wichtiger Faktor, um Personal zu gewinnen. Die Zusammenarbeit soll zudem bei der Finanzierung helfen. „Wir erwarten künftig auch Vorteile bei der Investitionsförderung durch das Land Hessen“, sagte Peter Schermuly. Denn im Hessischen Krankenhausgesetz sind Kooperationen ausdrücklich vorgesehen.

Autor

 Hendrik Bensch

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