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Medizintechnik

Spectaris: Industrie legt beim Umsatz weiter zu

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Die deutschen Medizintechnik-Unternehmen haben ihren Umsatz im vergangenen Jahr um 2,5 Prozent auf 29,9 Milliarden Euro gesteigert. Wie der Industrieverband Spectaris am Freitag mitteilte, erhöhte sich auch die Zahl der Mitarbeiter sowie der Betriebe mit mehr als 20 Beschäftigen. Sie stiegen um jeweils etwa vier Prozent, wie aus dem Jahresbericht des Statistischen Bundesamts hervorgeht.

Trotz des Umsatzanstiegs verzeichnete die Medizintechnik-Branche auch negative Entwicklungen. So hätten sich die Ausfuhren in die USA, nach China, Frankreich, Italien und nach Großbritannien abgeschwächt, teilte Spectaris mit. China habe beispielsweise neue Anforderungen an die Zulassung und Registrierung von Medizinprodukten erlassen. In den USA hätten Gerüchte über ein Ende von Obamacare und der Ansatz „America First“ von US-Präsident Trump zu einer vergleichsweise schwachen Nachfrage beigetragen. Zudem wirke sich der Brexit schon jetzt auf das Geschäft mit dem Vereinigten Königreich aus.

Für den europäischen Markt erwartet Spectaris in den kommenden Jahren ein geringeres Umsatzwachstum. Grund hierfür sei die Medizinprodukteverordnung, die vor einem Jahr in Kraft getreten ist. Noch immer seien viele Fragen zur Umsetzung offen, kritisiert Spectaris. Die Medizinprodukte-Industrie in Deutschland befürchtet unter anderem einen Engpass bei den sogenannten Benannten Stellen wie Dekra oder TÜV Süd. Diese bewerten bestimmte Produkte, bevor Hersteller sie verkaufen dürfen. Positiv sieht Spectaris hingegen die Entwicklung bei der Digitalisierung. Der Industrieverband erwartet von den im Koalitionsvertrag angekündigten Maßnahmen zu E-Health neue Wachstumsimpulse.

Autor

 Hendrik Bensch

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